Metaphysik und Moglichkeitsbegriff bei Aristoteles und Nikolaus von Kues
Eine historisch-systematische Untersuchung
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Metaphysik und Moglichkeit sind Grundbegriffe des philosophischen Denkens. Wie hangen sie zusammen? Fur die Antwort analysiert Maaen zwei fur die Philosophiegeschichte paradigmatische Metaphysiken und weist nach, wie Aristoteles und Cusanus mit differenzierten Moglichkeitssemantiken argumentieren, um Probleme der Substanz, der Sprache und des Denkens zu losen:(I) Aristoteles' Moglichkeitsbegriff wird nach einer axiomatischen Problemverortung als zentral fur die Gewahrleistung seines ontologischen Pluralismus und seiner Theorie kontingenter Prozessualitat vorgestellt. Vor diesem Hintergrund wird die eigenstandige Bedeutung des Begriffs fur die assertorische Sprachpraxis und die Konzeption des Denkens, verstanden als Begriffsteleologie, analysiert. (II) Bei Cusanus wird die Moglichkeitssemantik als konstitutiver Bestandteil seiner Epistemologie des wissenden Nichtwissens und seiner spekulativen Namensbildung im Sinne einer Konnens- und Moglichkeitsmetaphysik nachgewiesen. Systematisch verbunden wird dies mit der Analyse seiner Theorie des menschlichen Geistes, dessen Ebenen als Dynamik innermentaler Moglichkeitshorizonte verstanden werden.
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