Kritiker der Unsterblichkeitsdoktrin in Mittelalter und Renaissance
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Die Destruktion der rationalen Psychologie als Doktrin ist, dem gangigen Urteil nach, das Verdienst von David Humes Essay Of the Immortality of the Soul und Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft. Hume und Kant stellen aber nur Hohepunkte einer Bewegung dar, deren Beginn wesentlich fruher anzusetzen ist.Die Frage nach der Unsterblichkeit der Seele gehorte in Mittelalter und Renaissance zu den meistdiskutierten und meistumkampften Themen. Die Studie stellt in detaillierten Analysen die damalige Tradition der methodologisch streng philosophischen Kritik an den Unsterblichkeitsbeweisen vor, die uber Heinrich von Harclay und Wilhelm von Ockham, Johannes Buridan und seine Schule (Peter von Ailly, Lorenz von Lindores, Heinrich Olting von Oyta, Marsilius von Inghen, Paul von Worczyn, Benedikt Hesse von Krakau, Biagio Pelacani von Parma) zu Pietro Pomponazzi fuhrt. Dabei wird auch eingegangen auf die Verbindungen Martin Luthers zu dieser Tradition. Die Darstellung des Einflusses dieser Tradition auf die deutsche Aufklarung schliet die Studie ab.Ein umfangreicher Anhang bietet erstmalig zahlreiche aus den Handschriften erhobene Texte der genannten philosophischen Richtung, deren hier prazis nachgewiesenes kritisches Potential fur ganze Epochen der Geistesgeschichte konstitutiv gewesen ist.Interessierte: Historiker der Philosophie des Mittelalters, der Renaissance und der Aufklarung.
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