Genre, Gender und Lustmord
Morderische Geschlechterfantasien in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa
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Obwohl er in Kriminalpsychiatrie und Kriminologie als analytische Kategorie langst diskreditiert ist, wird der Lustmord in der Literatur am Leben gehalten.Anhand deutschsprachiger zeitgenossischer Prosawerke (u.a. E. Jelinek, T. Hettche, T. Dorn, M. Kleeberg, P. Suskind) zeigt Irina Gradinari, dass das prekare Thema nicht nur ein attraktives Motiv ist, sondern auch eine narrative Funktion im Text erfullt - eine konstitutive Wirkung auf Genre und Gender. Der Lustmord legt die grundlegenden gesellschaftlichen und asthetischen Strukturen, den Umgang mit dem Korper und mit dem Anderen, Fremden in der Gegenwartskultur frei: als potenzierte Gewaltfantasie - und als asthetisches Motiv.
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