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Leben ohne Fernsehen

Eine qualitative Nichtfernseherstudie

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Deutscher Universitatsverlag

2013

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978-3-663-08138-8

3-663-08138-9

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Das Fernsehen hat seit seiner Einfuhrung sowohl begeisterte Zustimmung als auch massive Kritik erfahren. Wurde es von den einen als Medium der Aufklarung gefeiert, das als Forum offentlicher Kommunikation zur Emanzipation seiner Zuschauer bei- tragt, so witterten die anderen im Fernsehen eine ernste Bedrohung fur die abendlandi- sche Kultur. Unermudlich warnten die Kritiker des Fernsehens vor den Gefahren des Fernsehkonsums, und nicht wenige forderten gar die ganzliche Abschaffung des 1 audiovisuellen Mediums . All ihren Bemuhungen zum Trotz hat sich das Fernsehen in der Bundesrepublik Deutschland jedoch zum Leitmedium entwickelt, das die gesell- schaftliche Realitat in nahezu allen Bereichen durchdringt. Nur ein kleiner Prozentsatz der Bevolkerung nimmt an der sogenannten Fernsehgesellschaft nicht teil. Er liegt in den alten Bundeslandern bei zwei Prozent, in den neuen Bundeslandern sind es ein 2 Prozent der Einwohner, die ihr Leben ohne Fernsehen gestalten . Mag der Anteil der Nichtfernseher an der deutschen Bevolkerung auf den ersten Blick als uberaus gering erscheinen, so handelt es sich dabei doch immerhin um cirka ein- bis eineinhalb Mil- lionen Menschen, die in der Bundesrepublik ohne Fernsehen leben. Uber diese Menschen, die mit ihrer fernsehfreien Lebensweise die Forderungen der Fernsehgegner konkret praktizieren, liegen so gut wie keine kommunikationswissen- schaftlich abgesicherten Kenntnisse vor. Seit Beginn der Zuschauerforschung wurden von den bundesdeutschen Medienwissenschaftlern und ihren Auftraggebern andere Prioritaten gesetzt: die Erhebung quantitativer Fernsehnutzungsdaten aus wirtschaftli- chen Erwagungen sowie die Beobachtung der sogenannten Vielseher aus vorwiegend kulturkritischer Perspektive.

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