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Soziale Determinanten des Drogengebrauchs

Eine sozialwissenschaftliche Analyse des Gebrauchs weicher Drogen in der Bundesrepublik Deutschland

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VS Verlag fur Sozialwissenschaften

2013

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978-3-322-94211-1

3-322-94211-2

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Der Gebrauch von illegalen Drogen ist in der Bundesrepublik Deutschland seit langem ein Thema offentlicher Aufmerksamkeit und Diskussion. Die Fulle der Publikationen zur Thematik ist beeindruckend. Und nicht minder beeindruckend ist die Uniformitat, mit der bestimmte Deutungen der sozialen Realitat in der deutschsprachigen Literatur vorgetragen werden. Viele Aussagen finden fast ungeteilte Zustimmung - Aussagen, die sich auf Trends, Erscheinungsformen und vor allem auf die Ursachen des Drogengebrauchs be- ziehen. Doch was sich als beeindruckende Gemeinsamkeit darbietet, spiegelt oft mehr soziale Ubereinstimmung als empirisch gesichertes Wissen wider. Mutmaungen und My- then haben sich in weite Teile der Drogendiskussion eingeschlichen. Dadurch, da sie standig wiederholt werden, sind sie zu quasi-wissenschaftlichen "Selbstverstandlichkeiten" geworden, die ohne nahere Prufung ubernommen werden. Vermutlich gibt es kaum ein anderes gesellschaftliches Phanomen, bei dem ein verbreiteter Glaube an Kenntnisse so sehr mit grundlegender Unkenntnis verbunden ist. In der vorliegenden Arbeit unterziehen wir die vorherrschenden Beschreibungen und Deutungen einer genaueren Betrachtung und uberprufen sie auf ihre Brauchbarkeit. Dabei wird versucht, einen neuen Zugang zum Phanomen des Gebrauchs illegaler Drogen (im folgenden synonym auch Drogen-oder Rauschmittelgebrauch genannt) zu finden: Die ge- wahlte Perspektive ist keine individualistische, wie in den meisten deutschsprachigen Ar- beiten zum Thema, sondern eine sozialwissenschaftliche. Die Drogenverwendung wird nicht, wie oft in der Vergangenheit, als eine Sache des "Alles oder Nichts" gesehen und untersucht, sondern als das Ergebnis eines sozialen Prozesses -einer "sozialen Karriere- mit unterschiedlichen Phasen oder Stufen.

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