Die Lehre von der Praktischen Vernunft in der Griechischen Philosophie
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Whilst the greatest effort has been made to ensure the quality of this text, due to the historical nature of this content, in some rare cases there may be minor issues with legibility. Zweimal im Entwicklungsgange der Philosophie begegnen wir dem Begriffe der praktischen Vernunft An der Schwelle unseres Jahrhunderts war es Kant der den Gedanken aussprach, und Fichtes Freiheitslehre war seine unmittelbare Consequenz. Zwei Jahrtausende fruher treffen wir dieselbe Bezeichnung in der Griechischen Philosophie, an ihrem Culminationspunkte, im Systeme des Aristoteles. Obwohl der Terminus an sich so auffallig ist, dass die Meinung nahe liegt nicht beide Male sei er selbststandig entdeckt worden, so hat doch schon Schopenhauer, in seiner Kritik des Kantischen Begriffes, sei es aus Unkenntniss des fruheren Gebrauches dieser Bezeichnung, sei es in Folge richtiger Einsicht in die vollige Verschiedenheit beider Vorstellungen, die Quelle desselben nicht auf Aristoteles sondern auf Cartesius und in letzter Instanz auf Platon zuruckgefuhrt. Das Gewicht welches der Bestimmung praktisch zukommt blieb hierbei allerdings um so mehr unbeachtet, als diese einerseits sich bei Platon noch nicht findet, als andererseits Schopenhauer selbst die Kantische Erinnerung, dass es sich im Grunde nur um ein und dieselbe Vernunft handeln konne, so stark betont, dass hierdurch die keineswegs ausgeschlossene Gebrauchsdifferenz verwischt wurde.
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